Krippengruppe

Konzeption – Krippengruppe

Kinder sind unser höchstes Gut. Sie sollen geborgen aufwachsen und sich zu individuellen Persönlichkeiten entwickeln. Das geschieht, in dem sie die Welt für sich entdecken, ihre persönlichen Fähigkeiten und Stärken ausbauen und soziale Kontakte knüpfen. Die ersten Jahre im Leben eines Menschen legen den Grundstein für sein weiteres Leben und Lernen. Darum möchten wir den Kindern, die bei uns betreut werden, ein gutes Umfeld bieten, in dem sie sich entfalten können.

Zusammen mit der Stadt Bruchsal und der Evang. Kirchengemeinde Helmsheim als Träger wurden die Voraussetzungen für die Eröffnung der Krippengruppe geschaffen. Wir verstehen uns als unterstützendes und ergänzendes Angebot für Familien. Unsere Krippengruppe für Kinder ab einem Jahr erfüllt den Anspruch auf frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung.

Wir sehen es als große Chance, Kinder unter drei Jahren bei ihren Entwicklungsschritten auf dem Weg in unsere Welt zu begleiten und freuen uns darauf, mit ihnen eine Welt voller Überraschungen zu entdecken.

Als Ergänzung zur bestehenden Konzeption unseres Kindergartens haben wir ein Konzept für die Krippengruppe erarbeitet, das wir Ihnen vorstellen möchten.

Ihr Krippen-Team
Corina Klostermeier, Patricia Decker, Daniela Zutavern

Leitung

Monika Landmann

Für den Träger
Gerd Haug

 

Erarbeitet im Juni 2013

Unsere Einrichtung

Im Kindergarten Sonnenschein gibt es seit Sept. 2013 eine Krippengruppe (Mäuse-Gruppe), in der zehn Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren von drei Erzieherinnen betreut werden. Die Kinder unter 3 nennen wir die „Pünktchen“, ab 3 Jahren gehört Ihr Kind zu den „Minis“, anschließend wird es ein „Midi“ und im letzten Kindergartenjahr gehört es zu den „Maxis“.

Die Betreuungszeit der Krippenkinder ist Mo. bis Fr. von 7.30 Uhr bis 14.00 Uhr (Verlängerte Öffnungszeit).

In unserer Einrichtung gibt es neben der Krippe drei Kindergartengruppen für Kinder von 3 – 6 Jahren in der Einrichtung. Hier bieten wir unterschiedliche Betreuungsmöglichkeiten an, unter anderem mit Mittagessen. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Leiterin.

Träger der Einrichtung ist die Evangelische Kirchengemeinde Helmsheim.

 

Unser Bild vom Kleinkind

Kinder unter drei Jahren sind neugierig, aktiv und wollen die Welt be-greifen. Gerade für diese Altersgruppe ist eine Balance zwischen Geborgenheit und der Ermöglichung „die Welt zu entdecken“ herzustellen. In unserer pädagogischen Arbeit möchten wir dem Kind einen Rahmen bieten, in dem es sich wohl fühlt, im täglichen „Tun“ lernen und seine Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln kann. Beziehung und Bindung sind die Basis für kindliche Selbstbildungsprozesse. Das bedeutet, dass ein Kind, das in eine Krippe kommt, zuerst die Möglichkeit erhalten muss, zur Erzieherin eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. Außerdem brauchen die Kinder vielfältige Möglichkeiten, um die Welt mit allen Sinnen wahrzunehmen. Lernen durch den Einsatz aller Sinne ist in den ersten drei Lebensjahren ein wesentlicher Entwicklungsprozess.

Grundsätze unserer pädagogischen Arbeit

  • Jedes Kind ist einzigartig und ein von Gott geliebter Mensch.
  • Wir trauen Kindern etwas zu und helfen ihnen beim Selbständig werden.
  • Grundlage für Selbstbildung ist die sichere Bindung zur Erzieherin.
  • Es ist uns wichtig, dass sich jedes Kind wohl fühlt, denn nur wer sich wohl fühlt, kann sich mit Freude entwickeln.
  • Als eigenständige Persönlichkeit hat das Kind das Recht auf sein eigenes Entwicklungstempo.
  • Durch Sicherheit, Geborgenheit, Wertschätzung und Liebe begleiten wir das Kind auf seinem individuellen Entwicklungsweg.
  • Jedes Kind ist uns willkommen!
  • Wir bieten einen sicheren Raum und eine anregende Umgebung.
  • Kinder brauchen andere Kinder und lernen in der Gruppe soziale Kompetenzen und durch die Reaktion der anderen auch sich selbst immer besser kennen.

Beobachtung / Dokumentation

Wichtige Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist die Beobachtung Ihres Kindes. Wir achten auf die Interessen und Fähigkeiten, verschließen den Blick aber auch nicht vor den Defiziten. Bei den jährlich stattfindenden Elterngesprächen tauschen wir uns über Ihre und unsere Eindrücke über Ihr Kind aus. „Tür-und-Angel-Gespräche“ beim Abholen und Bringen sind uns aber ebenso wichtig, um Ihnen kurz von den Erlebnissen Ihres Kindes in der Krippe zu erzählen.

Die Lernfortschritte jedes Kindes halten wir im Portfolio schriftlich fest. Wir verfassen kleine Geschichten, die mit Fotos illustriert werden und dokumentieren wichtige Entwicklungsschritte. Dieser Ordner gehört dem Kind und begleitet es bis zum Schuleintritt. Das Portfolio dürfen Sie gerne auch mal übers Wochenende mit nachhause nehmen und in Ruhe anschauen.

Wir bitten Sie für den Ordner, Prospekthüllen und die Fotos einmalig 5 € in der Gruppe zu bezahlen.

Bildungsbereiche

Ausgehend von den Bildungsbereichen, die im Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für baden-württembergische Kindergärten vorgegeben sind, möchten wir Ihnen in Auszügen vorstellen, welche Bereiche uns für die Krippenkinder wichtig sind.

Körper

Kinder brauchen von Anfang an Bewegung, damit ihre Muskeln gut ausgebildet werden und die Koordination der einzelnen Körperteile funktionieren kann. Bewegung fördert ein positives Körperkonzept, welches die Grundlage für die gesamte körperliche, soziale, psychische und kognitive Entwicklung darstellt.

In unserem Gruppenraum haben die Kinder die Möglichkeit sich auf verschiedene Ebenen zu erproben und unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten kennenzulernen.

Wir nutzen das Außengelände gemeinsam mit den Kindergartenkindern. Im Turnraum haben die Kinder die Chance, sich auszutoben, zu rennen und unterschiedlichste Spielmaterialien kennen zu lernen. Hier haben wir die Möglichkeit eine Hängematte aufzuhängen und Schaumstoffpolster laden zum Spielen ein.

Gemeinsame Spaziergänge an der frischen Luft zu Fuß oder mit dem Krippenwagen runden die Bewegungsangebote ab.

Neben der Bewegung sind uns die Themen gesunde Ernährung und Sauberkeitserziehung (siehe Seite 12) besonders wichtig. Auch da wollen wir den Kindern helfen ihren Körper, und das was ihm gut tut, kennen zu lernen.

Sinne

Krippenkinder lernen mit allen Sinnen. Sie ertasten im wahrsten Sinne des Wortes ihre Welt. Nehmen Dinge in den Mund, berühren Menschen und Gegenstände, schauen und hören ganz genau hin.

Darum bieten wir ihnen unterschiedliche Möglichkeiten, ihre Sinne zu entdecken und einzusetzen.

Einige Beispiele:
– Zubereiten und Verzehren gemeinsamer Zwischenmahlzeiten,
– Betrachten von Bilderbüchern
– Singen und erste Erfahrungen mit Musikinstrumenten
– Sinnesbad in einer Wanne, die mit Kastanien oder Füllmaterial aus Styropor gefüllt ist.

Mit den Sinnen fördern wir gleichzeitig die Kreativität. Wir stellen den Kindern unterschiedlichste Materialien zur Verfügung, mit denen sie gestalten können: Farben, Papier, Kartons, Kleister, Wasser, Knete, Sand, Erde, Matsch, Naturmaterialien. Viel Freude haben Kinder, wenn Sie mit Rasierschaum auf einen Spiegel oder mit dicken Pinseln auf einer großen Malwand Spuren hinterlassen können.

Sprache

Kleinkinder erfahren die Sprache als Instrument, das ihnen hilft die Welt zu entdecken und zu verstehen. Sie ist in unserer Gesellschaft eine wichtige Grundlage, um mit anderen Menschen zu kommunizieren. Kinder lernen sprechen vor allem durch Nachahmung.

Durch altersgerechte Bilderbuchbetrachtungen, Fingerspiele und Stuhlkreisspiele, beim gemeinsamen Frühstück, in alltäglichen Situationen und beim Wickeln haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Sprachfähigkeiten zu erweitern. Singen, Handpuppenspiel und sich wiederholende Lieder, Verse, Gedichte, Tischsprüche und Gebete sind wichtige Bausteine beim Spracherwerb.

Denken

Mit der Entwicklung der Sprache, entwickelt sich auch das Denken des Kindes weiter. Die kognitive Entwicklung basiert auf einem Wechselspiel von angeborenen Lernmechanismen und Umweltreizen. Darum gestalten wir eine Umwelt, die es ihm gestattet, seinen Drang nach stets neuen Lernreizen und Erfahrungen nach zu gehen. Wir unterstützen bei den Kindern den komplexen Prozess des Denkens durch alles, was sie bei uns erleben.

Gefühl und Mitgefühl

Die Krippengruppe gibt dem Kleinkind die Möglichkeit, emotionale und soziale Fähigkeiten im Umgang mit anderen Kindern und Erwachsenen auszubauen.

Die Kinder haben vielfältige Gelegenheiten sich zu freuen, Spaß zu haben, zu streiten, die eigenen Bedürfnisse zu verteidigen und Rücksicht zu nehmen. Durch die Reaktionen der Anderen gewinnt ein Kind Informationen über sich selbst. Es hilft, seine Gefühle wahrzunehmen und mit zunehmendem Alter immer mehr zu verbalisieren.

Religiöse Erziehung

Jedes Kind ist gleich viel wert und braucht die Sicherheit: Hier bin ich angenommen und werde geliebt. Dabei leitet uns die Grundhaltung, dass jedes Kind ein von Gott geliebter Mensch ist. Kinder sind darauf angewiesen vertrauensbildende Grunderfahrungen zu machen, die sie ein Leben lang tragen. An ihnen machen sich religiöse Botschaften fest und das Kind entwickelt ein positives Bild von sich selbst, der Welt und Gott.

Religiöse Lieder, biblische Geschichten und altersgerechte religiöse Bilderbücher sind Bestandteil im Krippenalltag. Rituale, wie Ankommen und Abschied, Morgen-kreis, gemeinsames Essen und die immer ähnliche Einschlafsituation bahnen eine Gottesbeziehung an. Die Feste im Kirchenjahr wie Ostern, Erntedank und Weihnachten feiern wir gemeinsam. Sie schaffen Höhepunkte im Leben. Durch die monatlichen Kindergottesdienste im Kindergarten und Familiengottes-dienste in der Kirche bringen wir den Kindern den christlichen Glauben nahe.

Raumgestaltung

Die Kleinkinder benötigen in Räumen eine erkennbare Grundordnung, welche ihnen die Sicherheit gibt, dass sie das Spielmaterial jeden Tag am gleichen Ort finden. Das gibt ihnen Orientierung. Spielmöglichkeiten sollten nicht nur im Hinblick auf den zur Verfügung stehenden Raum und das Materialangebot überschaubar sein, sondern auch einen ständigen Blickkontakt zwischen Kind und Erzieherin ermöglichen. Beim Spielmaterial gilt: weniger ist mehr. Aber das Wenige muss den kindlichen Interessen entsprechen und unterschiedliche Anforderungscharaktere haben. Bei Krippenkindern geht es nicht um den Wert eines Spielzeuges, sondern darum wie man mit dem Material experimentieren kann. Kinder brauchen Räume, die sie sowohl dazu auffordern, durch aktives Handeln eigene Erfahrungen zu machen, als auch zu experimentieren und zu forschen. Dabei sollen sie sich zu anderen gesellen, sich zurückziehen, bewegen, beruhigen und entspannen können. Wir schaffen eine sichere Umgebung, in der sie aktiv die Welt erforschen können.

In unserem Gruppenraum finden die Kinder eine Puppenecke, einen Kreativbereich, Möglichkeiten zum Entspannen und viel Platz zum Bewegen. Raumgestaltungselemente wie Podeste, schiefe Ebenen, Tücher, Bälle, Spiegel, Utensilien für erste Rollenspiele, Wippe, Stühle und Tische in geeigneter Höhe sind optimale Bausteine der motorischen Entwicklung.

Zu unserer Krippengruppe gehört:
– ein Gruppenraum mit Nebenraum, den wir als Schlafraum nutzen
– Waschraum mit Kleinkind-WC und Wickeltisch
– gemeinsame Nutzung von Turnraum, Flur und Außengelände mit
den Kindergartengruppen.

Eingewöhnung

Mit der Betreuung in der Krippe beginnt für Sie und Ihr Kind ein neuer Lebensabschnitt. Ihr Kind muss sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden und ist zum ersten Mal regelmäßig zeitlich begrenzt von seinen bisherigen Bezugspersonen getrennt. Die ersten Wochen in der Fremdbetreuung bedeuten für Ihr Kind einen enormen Schritt, in dem einige neue Entwicklungsaufgaben zu bewältigen sind:

  • Ihr Kind wird eine Beziehung zu einer ihm bis dahin fremden Bezugsperson aufbauen.
  • Es muss sich in einer unbekannten räumlichen Umgebung zurechtfinden.
  • Das Zusammensein mit vielen Kindern ist neu und ungewohnt, manchmal laut.
  • Das Kind gewöhnt sich an die in der Gruppe geltenden Regeln und Absprachen.
  • Es lernt, mit der zeitlichen Trennung von den Bezugspersonen klar zu kommen.

Diese Aufgaben kann ein Kind mit Hilfe seiner alten und neuen Bezugspersonen gut bewältigen. Darum möchten wir den Prozess so gestalten, dass das Kind immer das Gefühl hat: „Ich werde nicht alleine gelassen, ich bekomme Unterstützung solange ich sie brauche.“

Bitte planen Sie für die Eingewöhnung 4 – 6 Wochen ein.

Verlauf der Eingewöhnung

In den ersten Tagen verbringt das Kind ca. 1,5 Stunden mit der Bezugsperson in der Gruppe. Diese Person baut allein durch ihre aufmerksame Präsenz eine Brücke zwischen der „alten“ und der „neuen“ Welt. In dieser Zeit nimmt die Erzieherin langsam Kontakt zum Kind auf. Die Bezugsperson zieht sich immer mehr zurück und bleibt als „sicherer Hafen“ im Hintergrund. Anfangs wickelt die bekannte Bezugsperson das Kind. Wenn das Kind Vertrauen aufgebaut hat, übernimmt die Erzieherin das Wickeln.

Ein erster Trennungsversuch kann nach einigen Tagen gestartet werden. Vielen Kindern hilft dabei ein vertrauter Gegenstand von Zuhause, wie beispielsweise ein Kuscheltier oder der Schnuller. Wir laden Sie bei den ersten Trennungsversuchen ein, in unserer Elternecke im Flur Platz zu nehmen und es sich bei einer Tasse Kaffee gut gehen zu lassen.

Wenn sich das Kind von der Erzieherin schnell beruhigen lässt, kann die Zeit der Trennung verlängert werden und schon bald können Sie den Kindergarten für ein bis zwei Stunden verlassen. Wichtig ist, dass Sie in dieser Zeit immer telefonisch erreichbar sind, damit Sie Ihr Kind abholen können, wenn es sich nach den Abschiedstränen nicht beruhigen lässt.

Die Eingewöhnungszeit ist beendet, wenn das Kind die Erzieherin als sichere Basis und als Bezugsperson akzeptiert hat und sich von ihr trösten lässt. Auch danach können durchaus Tage kommen, in denen Ihrem Kind der Abschied schwer fällt. Das ist normal und nach kurzer Zeit überwunden.

Wenn Ihr Kind 3 -4 Monate unsere Einrichtung besucht hat, laden wir Sie zu einem ersten Elterngespräch ein, in dem wir über die ersten Wochen in der Krippe sprechen.

Einige Hinweise

  • Jedes Kind ist anders, darum werden wir den Eingewöhnungsverlauf sehr individuell gestalten.
  • Verabschieden Sie sich bitte immer von Ihrem Kind, auch wenn es bereits in ein Spiel vertieft ist.
  • Den meisten Kindern helfen Rituale zum Abschied. Sie erleichtern die Trennung, z.B. Abschiedskuss, Winken an der Tür…
  • Ihre positive Grundeinstellung gegenüber der Betreuung in der Krippe erleichtert Ihrem Kind den Start.

Übergang von der Krippe in den Kindergarten

Die Krippenkinder wechseln kurz nach dem 3. Geburtstag in eine der Kindergartengruppen. Mit dieser Umgewöhnung beginnen wir etwa 4 Wochen vor dem Wechsel. Eine Erzieherin der Krippe begleitet das Kind bei etwa einstündigen Besuchen in der neuen Gruppe. So lernt das Kind schon einmal die neuen Erzieherinnen und den Gruppenraum kennen. Mit dem „Umzug“ der Kleider und des Portfolios wird das Krippenkind zum Kindergartenkind.

Gerne können Sie im Vorfeld ein Gespräch mit der zukünftigen Erzieherin der Kindergartengruppe vereinbaren.

Der Tagesablauf in der Krippe

Damit sich die Kinder zeitlich orientieren können, benötigen sie einen klar strukturierten Tagesablauf mit ständig wiederkehrenden Abläufen, die ihnen Sicherheit bieten.

 

7.30 bis 9.15 Uhr          Bringzeit/Freispielzeit

9.15 Uhr                       Uhr Morgenkreis.
Wir begrüßen uns im Sitzkreis, singen ein Lied und sprechen ein Gebet zum Start in den Tag.

  1. 9.30 Uhr Gemeinsames Frühstück
    Es ist uns wichtig, miteinander am Tisch zu sitzen und                              in gemütlicher Atmosphäre gemeinsam zu essen.

Anschließend                 Zeit zum freien Spielen und für gezielte pädagogische                              Angebote, Spiel im Garten, Entdeckung der Umgebung                             bei Spaziergängen, Wickeln bei Bedarf.

11.45 Uhr                     Zweites gemeinsames Essen

12.15 Uhr                      Kinder wickeln, Vorbereitung für die Ruhezeit

 

12.30 bis 13.30 Uhr       Ruhezeit/Schlafzeit
13.30 Uhr                      Vor dem Abholen werden die Schlafkinder geweckt und                                      der Krippentag wird mit einem gemeinsamen                                            Abschlusskreis beendet.

 

13.45 bis 14.00 Uhr       Abholzeit

 

Essen / Getränke

Bitte bringen Sie für Ihr Kind zu Beginn der Krippenzeit einen eigenen Trinkbecher / Trinkflasche (beschriftet) mit in die Gruppe. Die Kinder bekommen im Kindergarten Tee und Mineralwasser. Unsere Teedose geben wir abwechselnd Kindern zum Füllen mit nachhause.

Für das gemeinsame Essen sollten Sie Ihrem Kind zwei Vesper mitgeben. Bitte achten Sie dabei auf ein gesundes, ausgewogenes und abwechslungsreiches Essen. Ein Brot mit Wurst oder Käse, etwas Rohkost, Obst sind eine gesunde vollwertige Zwischenmahlzeit. Bitte verzichten Sie auf Milchschnitte und andere Süßigkeiten. Falls Ihr Kind noch ein Lätzchen beim Essen benötigt, wird dies vom Kindergarten zur Verfügung gestellt.

Wenn Ihr Kind mal nicht kommen kann

Mit Fieber und / oder ansteckenden Krankheiten darf Ihr Kind den Kindergarten nicht besuchen. Informieren Sie uns bitte umgehend, wenn Ihr Kind wegen einer infektiösen Erkrankung nicht in den Kindergarten kommen kann.

Telefonnummer Mäuse-Gruppe: 07251/35897-33

 

Wickeln / Sauberkeitserziehung

Das Wickeln ist viel mehr als eine rein hygienische und pflegerische Maßnahme, die mal kurz „zwischendurch“ erledigt wird, es ist ein wichtiger Bestandteil des Tages, da gerade beim Wickeln Kinder vielfältige Erlebnisse haben und durch die Berührungen und den Hautkontakt sich selbst und auch den anderen Menschen spüren.

Eine liebevolle, sprachlich begleitete und ungeteilte Aufmerksamkeit in diesen Situationen bereitet eine geborgene Atmosphäre und eine gute Basis, um eine positive Beziehung zu seinem eigenen Körper zu erlangen. Sich von der Erzieherin wickeln zu lassen, ist ein Vertrauensbeweis.

Beginnt ein Kind Interesse für die Toilette zu entwickeln oder merkt schon, ob und wann es „muss“, so werden wir Sie und Ihr Kind auf dem Weg zur „Windelfreiheit“ gerne unterstützen. Man sollte aber daran denken, dass der Entschluss zum „Sauber werden“ ausschließlich vom Kind kommen muss. Wir geben jedem Kind die Zeit, die es braucht um seinen eigenen Rhythmus zu finden. Der erste Schritt zum Sauberwerden besteht darin, eine bereits gefüllte Windel zu fühlen.

Der Zeitpunkt, an dem ein Kind körperlich so weit ist, „sauber“ werden zu können, ist bei jedem Kind verschieden und nur bedingt trainierbar. Damit ein Kind verlässlich sauber werden kann, muss es erst einige Entwicklungsschritte vollziehen. Es muss lernen, die Signale aus dem Inneren seines Körpers richtig einzuordnen und in der Lage sein, den Schließmuskel bewusst zu kontrollieren. Diese Entwicklungsschritte finden etwa zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr des Kindes statt.

Kann Ihr Kind die Toilette schon benutzen, denken Sie bitte unbedingt an praktische Kleidung. Hosenknöpfe, Hosenträger, Gürtel etc. können oft entscheidende Sekunden kosten. Auch ist das Erfolgserlebnis, das An- und Ausziehen „selber“ zu schaffen, für ein Kind wesentlich reizvoller als beim Toilettengang immer Hilfe zu benötigen.
Schlafzeit/ Ruhezeit

Nach vielfältigen Eindrücken und aktiver Bewegung benötigen Kinder auch Zeiten der Entspannung, in denen sie zur Ruhe kommen, Erlebtes verarbeiten und neue Kräfte auftanken können.

Die Ruhezeit der Kinder beginnt nach dem zweiten Essen um ca. 12:30Uhr und endet gegen 13:30 Uhr mit dem Wecken der Kinder. In unserem Schlafraum stellen wir verschiedene Bettchen für unterschiedliche Altersgruppen zur Verfügung. Jedes Kind hat seinen eigenen Schlafplatz. Persönliche Gegenstände wie Kuscheltiere, Schmusetuch oder Schnuller dürfen gerne in die Einrichtung mitgebracht werden und können dort auch deponiert werden. Diese sind sehr hilfreich beim Einschlafen und geben dem Kind eine zusätzliche Sicherheit. Sollte ein Kind nicht schlafen können, darf es nach einer gewissen Ruhezeit leise wieder aufstehen.

 

Während der Freipielzeit gibt es für die Kinder die Möglichkeit bestehende Rückzugsmöglichkeiten zum Kuscheln, Träumen und Ausruhen zu nutzen.

 

Zum Schlafen bringen Sie bitte Ihrem Kind ein Kissen, eine Decke oder Schlafsack und Bettwäsche mit. Das Bettlaken wird von der Einrichtung gestellt. Einmal im Monat werden wir Ihnen Ihre Bettwäsche zum Waschen mit nach Hause geben.

Was braucht Ihr Kind in der Krippe?

 

  • Ein vollständig ausgefülltes Aufnahmeheft (ohne das ärztliche Attest dürfen wir Ihr Kind nicht aufnehmen)
  • einen Trinkbecher oder Trinkflasche (bitte mit Namen)
  • eine Tasche oder Rucksack, Vesperdosen
  • Hausschuhe oder Anitrutsch-Socken
  • 4 kleine Fotos von Ihrem Kind (für Aufbewahrungsbox,
    Geburtstagskalender, Elternpost, Portfolio)
  • Windeln, Feuchttücher und Creme
  • mehrfache Ersatzkleider
  • Zum Schlafen: Kissen, Decke oder Schlafsack und Bettwäsche (Spannbettlaken ist vorhanden)
  • Nach Bedarf Kuscheltier / Schmusetuch und Schnuller
  • Matschhose, nach Wunsch Gummistiefel
  • Im Sommer: Sonnenhut, Sonnencreme

Beschriften Sie bitte alle Kleidungsstücke, Bettzeug und andere Gegenstände Ihres Kindes, um ein Vertauschen auszuschließen.

Kontrollieren Sie bitte in regelmäßigen Abständen die Wechselsachen, und den Windelvorrat Ihres Kindes.